1600 Meter unter antarktischem Eis

Der Autor

Über den Autor

Geboren wurde ich 1975 in Bamberg.
Durch den Schulalltag kam ich, wie viele unter uns, mehr schlecht als recht.
Dies lag allerdings daran, dass ich meine Hausaufgabenhefte immer mit
Kurzgeschichten statt Hausaufgaben füllte. Mein Hang meinen fantasie-
vollen Welten hinterher zu jagen brachte mich nach meiner Schullaufbahn in
eine ausbildungstechnische Sackgasse.

 1999 entschied ich mich, mein Hobby: Kurzfilme zu machen,
in einen Beruf umzuwandeln. Ich wollte Regisseur werden.
Von diesem Weg kam ich allerdings schnell ab, als ich mit dreidimensionaler
Computergrafik konfrontiert wurde. Ich begann bei  Bavaria Film interactive
eine Ausbildung zum 3D Artist (www.cginfinity.de). Neben der Arbeit als 3D Artist
 schieb ich weiter und zeichnete Storyboards und Comics in der Hoffnung,
dass ich eines Tages einen voll digitalen Kurzfilm machen könnte.
Wie ich mir durch meine Erfahrung in diversen
Spielfilm- und Fernsehproduktionen eingestehen musste, war es ein weit
größerer Aufwand als die Kurzfilme, die ich als Jugendlicher gedreht hatte.

Kurz nach der Geburt meines Sohns beschloss ich einen Roman
zu schreiben. Nicht irgendeine Geschichte, sondern eine Geschichte
die ich selber gerne lesen wollte. Und nach drei Jahren des Schreibens
und des Überarbeitens und nochmals Überarbeitens (diesmal von meiner Lektorin),
gab ich das Skript für meine Freunde und Verwandten frei.
Danach folgte eine weitere Zeit der Überarbeitung 🙂

Und dann war es fertig.

Und nun?

Nun schreibe ich weiter an meinem nächsten Roman
und Ideen für die darauffolgenden Geschichten habe ich auch schon.


Wie ich zu dieser Geschichte gekommen bin.
Und was mich faszinierte.

1994 oder 1993 muß  es wohl gewesen sein, als ich das erste Mal Das Ding aus
einer anderen Welt gesehen habe. Ab diesem Zeitpunkt beschäftigte mich diese
Atmosphäre und diese Kreatur so sehr, dass ich mir immer wieder Geschichten
darüber und darum ausgedacht hatte. Ich versuchte einige Geschichten in Form von
Comics fest zu halten. Am meisten beschäftigte mich die Frage,
wie so eine Kreatur nur möglich sein kann.
Es machte mir Spaß, eine glaubhafte Bologie dieser Kreatur zu erfinden.

Zudem war ich mittlerweile gelangweilt von all den Aliens und
Monstern, die humanoide Grundzüge trugen.
Die Filmemacher in Hollywood
überfluten uns mit Filmaliens, die mehr

mit uns gemeinsam haben, als so manch andere Lebensform von
unserem eigenen
Planeten. Schade eigentlich.

Und dann sah ich Andromeda- tödlicher Staub aus dem All. Es begeisterte mich, wie
Wissenschaftler in einer hochtechnisierten Einrichtung gegen etwas kämpften, was
sie mit bloßen Augen nicht sehen konnten.
Eine Kombination aus beiden

Geschichten keimte in mir und meine Geschichte begann in meiner Fantasie immer
konkretere Züge anzunehmen. Eine eigenständige Geschichte, mit einer
eigenständigen Kreatur. Einer Kreatur, die mit dem Ding aus einer anderen Welt
nur noch so viel gemeinsam hat, wie sie Wellen in einer Pfütze verursacht.

2007 schrieb ich ein 30 seitiges Treatment mit der Absicht, ein Drehbuch für
einen Spielfilm zu verfassen. Da mir allerdings die Verwirklichung eines
derartigen Horror-Film-Projekts durch einen Neuling wie mich unglaubwürdig
erschien, entschied ich mich für ein Buch.
Und ich schrieb wann immer ich schreiben konnte, neben Familie und Beruf. Ich
schrieb wesentlich mehr als ich erwartet hatte, etwas mehr als 800 Seiten, die
ich dann kürzte.
Wie es schon Andreas Eschbach schreibt, tut es jeder Geschichte gut, zu
kürzen. Und mit fast 600 Seiten ist sie auch immer noch lang genug 🙂


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